Veranstaltungen

Humane Marktwirtschaft - Wirtschaftsordnung für eine menschliche Zukunft

Wichtigstes Ziel der Freiburger Denkfabrik ist, laut ihrem 1. Vorsitzenden Maximilian Erlmeier, die Reform und Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft zur "Humanen Marktwirtschaft". Human, weil dieses Wirtschaftsmodell nicht Geld, sondern den Menschen in den Mittelpunkt aller wirtschaftlichen Überlegungen stellt.  Die Menschen müssen umdenken und wirtschaftliche Effizienz nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zum Zweck der Erweiterung menschlicher Freiheitsspielräume betrachten, um dramatische Krisen in Zukunft zu vermeiden.

Der vierte Teil der Vortragsreihe beschäftigt sich in diesem Semester mit der Frage, ob "Wohlstand ohne Wachstum" möglich ist und wie ohne wirtschaftliches Wachstum sinnvolle, nachhaltige und lebenswerte Bedingungen im 21. Jahrhundert geschaffen werden können. Am 1. Juni beleuchtet der bekannte Wissenschaftler Meinhard Miegel zuerst das Spannungsverhältnis von Wohlstand und Wachstum. Der Vortrag basiert auf seinem im Propyläen Verlag im März 2010 erschienen Buch.

Die anschließende Diskussion wird unter der Frage stehen, ob die Hypothese vom Wohlstand ohne Wachstum hinreichend begründet ist und wenn ja, ob der Abschied vom Wachstum dann als eine notwendige Bedingung der Möglichkeit humaner Marktwirtschaft in Zeiten des Klimawandels und anderer ökologischer und ökonomischer Welt-Krisenphänomene zu gelten habe. Für die Freiburger Denkfabrik geht es um einen kritischen Dialog mit Meinhard Miegel im Prozess der weiteren Ausarbeitung ihres Konzepts der Humanen Marktwirtschaft.

Der Vortrag am 10. Juni wird dann die Frage zu beantworten suchen, ob "Humane Marktwirtschaft" als Modell für eine lebenswerte Stadt möglich ist.

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Humane Marktwirtschaft - Wirtschaftsordnung für eine menschliche Zukunft

Wichtigstes Ziel der Freiburger Denkfabrik ist, laut ihrem 1. Vorsitzenden Maximilian Erlmeier, die Reform und Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft zur "Humanen Marktwirtschaft". Human, weil dieses Wirtschaftsmodell nicht Geld, sondern den Menschen in den Mittelpunkt aller wirtschaftlichen Überlegungen stellt.  Die Menschen müssen umdenken und wirtschaftliche Effizienz nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zum Zweck der Erweiterung menschlicher Freiheitsspielräume betrachten, um dramatische Krisen in Zukunft zu vermeiden.

Der vierte Teil der Vortragsreihe beschäftigt sich in diesem Semester mit der Frage, ob "Wohlstand ohne Wachstum" möglich ist und wie ohne wirtschaftliches Wachstum sinnvolle, nachhaltige und lebenswerte Bedingungen im 21. Jahrhundert geschaffen werden können. Am 1. Juni beleuchtet der bekannte Wissenschaftler Meinhard Miegel zuerst das Spannungsverhältnis von Wohlstand und Wachstum. Der Vortrag basiert auf seinem im Propyläen Verlag im März 2010 erschienen Buch.

Die anschließende Diskussion wird unter der Frage stehen, ob die Hypothese vom Wohlstand ohne Wachstum hinreichend begründet ist und wenn ja, ob der Abschied vom Wachstum dann als eine notwendige Bedingung der Möglichkeit humaner Marktwirtschaft in Zeiten des Klimawandels und anderer ökologischer und ökonomischer Welt-Krisenphänomene zu gelten habe. Für die Freiburger Denkfabrik geht es um einen kritischen Dialog mit Meinhard Miegel im Prozess der weiteren Ausarbeitung ihres Konzepts der Humanen Marktwirtschaft.

Der Vortrag am 10. Juni wird dann die Frage zu beantworten suchen, ob "Humane Marktwirtschaft" als Modell für eine lebenswerte Stadt möglich ist.